Herz-MRT Köln / Düsseldorf PRAXIS Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf Herz-MRT Köln / Düsseldorf

Herz-MRT Rheinland

FAQ

Herz-MRT I FAQ-Bereich

Häufig gestellte Fragen

Die häufigsten Fragen rund um das Thema Herz-MRT und MRT-Angiographie haben wir in diesem FAQ-Bereich zusammengetragen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um allgemeine Ratschläge und Informationen handelt.

Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, können Sie gerne direkt Kontakt zu mir aufnehmen. Ich werde mich bemühen Ihre Fragen individuell und zeitnah zu beantworten.

Warum sollte die Untersuchung durch eine:n erfahrene:n Untersucher:in durchgeführt werden?

Die diagnostische Aussagekraft einer Herz-MRT hängt wesentlich von der Erfahrung der untersuchenden Ärztin bzw. des Arztes ab. Studien haben gezeigt, dass die Genauigkeit und damit die Aussagekraft der Herz-MRT Untersuchung maßgeblich von der Erfahrung abhängig ist.

Herz-MRT-Untersuchungen erfordern eine präzise Bildakquisition, eine korrekte Wahl der Sequenzen sowie eine differenzierte medizinische Interpretation. Bereits kleine Abweichungen können zu Fehldiagnosen oder unklaren Befunden führen.

In spezialisierten Zentren mit langjähriger Erfahrung lassen sich strukturelle Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder Entzündungen deutlich zuverlässiger erkennen.

Aus diesem Grund empfehlen Fachgesellschaften, die Herz-MRT in erfahrenen, spezialisierten Einrichtungen durchführen zu lassen.

 

Für eine detaillierte Blick anbei der Link zu einer Studie 

Was kostet eine Herz-MRT Untersuchung bei Selbstzahler:innen?

Die Kosten für eine Herz-MRT bei Selbstzahler:innen hängen von der medizinischen Fragestellung und dem erforderlichen Untersuchungsumfang ab.

Eine Ruhe-Herz-MRT zur Beurteilung der Herzstruktur, Funktion und möglicher Narben kostet in der Regel etwa 850 Euro. Eine Stress-Herz-MRT zur Abklärung von Durchblutungsstörungen liegt meist bei etwa 1.200 Euro.

Der Preisunterschied ergibt sich insbesondere durch den zusätzlichen Zeitaufwand, den Einsatz von Medikamenten sowie die komplexere Bildanalyse bei Stressuntersuchungen.

Vor der Untersuchung erfolgt stets eine individuelle medizinische Beratung, um die passende Untersuchungsform festzulegen und unnötige Kosten zu vermeiden.

Was sollte ich zur MRT-Untersuchung mitbringen?

Zur Untersuchung sollten Sie folgende Dinge mitbringen:

  • Gesundheitskarte und Überweisungsschein
  • Kardiologische Vorbefunde und ggf. Voraufnahmen eines Herz-MRTs oder einer Angiographie (Gefäßdarstellung)
  • OP-Berichte / Herzkatheterberichte
  • Implantat-Zertifikate
  • Aktuelle Laborwerte (Kreatinin) – nicht älter als 14 Tage
Wie lange dauert die MRT Untersuchung?

Die Dauer einer Herz-MRT richtet sich nach der Fragestellung und dem Untersuchungsprotokoll.

Eine reine Ruhe-Herz-MRT dauert in der Regel etwa 30 bis 45 Minuten. Eine Stress-Herz-MRT, bei der zusätzlich die Durchblutung des Herzmuskels beurteilt wird, nimmt meist rund 35 bis 45 Minuten in Anspruch.

Hinzu kommt etwas Zeit für das Vorgespräch, die Vorbereitung und eine Nachbesprechung der Untersuchung.

Insgesamt ist die Herz-MRT ein vergleichsweise schonendes, ambulantes Verfahren ohne längere Nachbeobachtungszeit.

Muss ich nüchtern zur Untersuchung kommen?

Nein, Sie können gerne etwas vorher essen. Nur auf koffeinhaltige Lebensmittel sollten Sie im Falle einer geplanten Streß Herz-MRT Untersuchung (Frage nach einer Durchblutungsstörung des Herzens) verzichten.

Darf ich meine Medikamente am Tag der Untersuchung einnehmen?

Im Regelfall stellt dies kein Problem dar. Einige Medikamente sollten allerdings nicht vor einer Streß Herz-MRT Untersuchung eingenommen werden, dazu zählen v.a. Nitropräparate (z.B. Isoket, Pentalong, Molsidomin, Nitrospray). Einen verordneten Betablocker (z.B. Bisoprolol, Metoprolol, Nebivolol, Carvedilol) können Sie gerne einnehmen. Auch sollten Sie Ihre Blutdruckmedikamente (sofern Sie diese nehmen müssen) ganz regulär einnehmen.

Was ist eine Stress Herz-MRT Untersuchung?

Bei der Stress-MRT Untersuchung des Herzens verwenden wir ein Medikament, welches eine Gefäß-erweiternde Wirkung hat (Adenosin bzw. Regadenoson): Diese Substanzen bewirken eine Erweiterung der Herzkranzgefäße. Herzkranzgefäße mit einer bestehenden relevanten Einengung („Stenose“) lassen sich medikamentös nicht erweitern, so dass es zu einer verminderten Durchblutung unter der Belastungssituation kommt.

Da Koffein die Wirkung der Medikamente abschwächen kann,  möchten wir Sie bitten 24h vor der geplanten Untersuchung keine koffeinhaltigen Lebensmittel zu konsumieren und ggf. auf einen Nikotinkonsum zu verzichten, da Koffein die Aussagekraft der Untersuchung beeinflussen kann. Zudem möchten wir Sie bitten Nitropräparate (z.B. Nitrospray, ISDN, Pentalong, Molsidomin, etc.) 24h vor der Untersuchung nicht einzunehmen. Diese können ebenfalls zu einer eingeschränkten Aussagekrfat der Untersuchung führen.

Kann die Herz-MRT Diagnostik bei V.a. Myokarditis (Herzmuskelentzündung) weiterhelfen?

Eine Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels, die meist durch Viren, seltener durch Bakterien, Autoimmunerkrankungen oder Medikamente ausgelöst wird. Symptome können Brustschmerzen, Atemnot, Herzrhythmusstörungen oder allgemeine Erschöpfung sein.

Wie wird eine Myokarditis diagnostiziert?
Die neue ESC-Leitlinie 2025 empfiehlt die Herz-MRT (Kardio-MRT) als Untersuchung der ersten Wahl bei stabilen Patient:innen. Damit lassen sich Entzündung, Narben und Funktionsstörungen des Herzmuskels sichtbar machen.

Warum ist die Herz-MRT so wichtig bei Myokarditis?
Die Herz-MRT ist nicht-invasiv, sehr präzise und kann eine Myokarditis sicher nachweisen. Eine Diagnose gilt als gesichert, wenn die Herz-MRT typische Entzündungszeichen zeigt (nach Lake-Louise-Kriterien) oder eine Biopsie positiv ist.

Was bedeutet das für Patient:innen?
Dank der Herz-MRT kann früh erkannt werden, ob eine Myokarditis vorliegt und wie stark der Herzmuskel betroffen ist. Dies hilft bei der individuellen Therapieplanung und bei wichtigen Entscheidungen. Innerhalb der ersten 6 Monate sollte eine Herz-MRT Verlaufskontrolle erfolgen, um zu sehen, ob noch entzündliche Aktivität vorhanden ist, oder beispielsweise wieder ein “return to sports” möglich ist.

Ist eine Herz-MRT Untersuchung gefährlich?

Die Herz-MRT gilt als sehr sicheres Untersuchungsverfahren und wird seit vielen Jahren weltweit routinemäßig eingesetzt. Sie arbeitet ohne Röntgenstrahlung und ist daher auch bei wiederholten Untersuchungen unbedenklich.

In bestimmten Fragestellungen wird ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel eingesetzt, das bei normaler Nierenfunktion als gut verträglich gilt. Vor jeder Untersuchung erfolgt eine sorgfältige medizinische Prüfung möglicher Risiken.

Bei Vorliegen bestimmter Implantate oder schweren Platzangst-Symptomen kann die Durchführung eingeschränkt sein. Diese Aspekte werden jedoch vorab individuell abgeklärt.

Wann ist eine Herz-MRT Untersuchung sinnvoll?

ine Herz-MRT ist besonders sinnvoll, wenn strukturelle, funktionelle oder entzündliche Erkrankungen des Herzens abgeklärt werden sollen, die mit anderen Untersuchungsverfahren nicht ausreichend beurteilt werden können.

Sie wird unter anderem eingesetzt zur Abklärung unklarer Brustschmerzen, bei Verdacht auf Herzmuskelentzündung, bei Verdacht auf eine Herzdurchblutungsstörung, bei Herzmuskelerkrankungen wie Kardiomyopathien sowie zur Beurteilung von Narben nach einem Herzinfarkt.

Auch bei unauffälligem Herzkatheter kann eine Herz-MRT wichtige Zusatzinformationen liefern, da sie Gewebeveränderungen sichtbar macht, die mit Röntgen- oder Ultraschallverfahren nicht erkennbar sind.

Aufgrund ihrer hohen diagnostischen Aussagekraft spielt die Herz-MRT heute eine zentrale Rolle in der modernen kardiologischen Diagnostik.

Wann ist ein Herz-MRT bei Verdacht auf Herzmuskelentzündung (Myokarditis) sinnvoll?

Ein Herz-MRT ist die wichtigste Untersuchung, um eine Herzmuskelentzündung sicher festzustellen. Es zeigt Entzündung, akute Schädigung und Narben im Herzmuskel –  und ist Methode der Wahl zur Diagnose einer Myokarditis. Im Verlauf (innerhalb der ersten 6 Monate) sollte eine Verlaufkontrolle im MRT erfolgen, um so beurteilen zu können, ob die Myokarditis ausheilt.


Wozu wird ein Herz-MRT bei Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankung) eingesetzt?

Bei Verdacht auf eine Herzmuskelerkrankung (z. B. verdickter oder vergrößerter Herzmuskel) wird ein Herz-MRT empfohlen. Damit lassen sich Größe, Funktion und Gewebe des Herzens exakt beurteilen, um so einen genauen Hinweis für die zugrunde liegende Erkrankung zu bekommen. Auch bei Herzrhythmusstörungen und insbesondere bei der ventrikulären Extrasystolie (Extraschläge aus der Herzkammer) sollte eine Herz-MRT Diagnostik durchgeführt werden, um so Veränderungen des Herzmuskels (z.B. Narben, aber auch Entzündungen oder eine Herzmuskelerkrankung) auszuschließen.


Kann ein Herz-MRT Durchblutungsstörungen (koronare Herzkrankheit) nachweisen?

Ja. Mit einem sogenannten Stress-Herz-MRT lässt sich feststellen, ob Herzkranzgefäße relevant verengt sind und das Herz unter Belastung zu wenig Blut bekommt. Dies wird dann als Ischämie (Durchblutungsstörung) bezeichnet. Diese Stress-MRT Untersuchung ist genauso aussagekräftig wie andere etablierte Methoden, aber schonend und ohne Röntgenstrahlen. Sie kann auch eingesetzt werden, wenn bereits Stents (Gefäßstützen) vorhanden sind, oder eine Bypassoperation stattgefunden hat.


Wird ein Herz-MRT bei Verdacht auf seltene Erkrankungen wie Amyloidose empfohlen?

Ja. Wenn der Verdacht auf eine Eiweißablagerung im Herzmuskel (Amyloidose) oder andere seltene Speicherkrankheiten (z.B. M. Fabry) besteht, ist das Herz-MRT eine empfohlene Standarduntersuchung. Die die hohe Auflösung und die Möglichkeit so einen detaillierten Blick in die Beschaffenheit des Herzmuskels zu erlangen, ist die Herz-MRt Diagnostik hier Methode der ersten Wahl.


Kann ein Herz-MRT bei einer Herzbeutelentzündung (Perikarditis) helfen?

Ja. Die Herz-MRT gilt als Methode der Wahl zur Beurteilung ob der Herzbeutel entzündet oder verdickt ist, um so die Diagnose sichern. Im Verlauf der ersten 6 Monate nach Diagnose sollte die Herz-MRT nochmals wiederholt werden, um so beurteilen zu können, ob es zu einer Ausheilung kommt.


Warum wird ein Herz-MRT bei KrebspatientInnen während einer Chemotherapie /Immuntherapie eingesetzt?

Manche Krebstherapien können den Herzmuskel angreifen. Ein Herz-MRT hilft, Schäden frühzeitig zu erkennen, zum Beispiel eine entzündliche Reaktion (Myokarditis) durch moderne Immuntherapien. Dadurch lässt sich die Behandlung besser steuern.


Hilft ein Herz-MRT auch bei unklaren Herzproblemen wie Herzinfarkt ohne Gefäßverschluss (MINOCA)?

Ja. Wenn nach einem Herzinfarkt in den Herzkranzgefäßen kein Verschluss gefunden wird (dies ist in ca. 5-15% der Herzinfarkte der Fall), kann ein Herz-MRT die Ursache der Arbeitshypothese MINOCA aufklären – zum Beispiel ob es sich um eine Entzündung, einen wirklichen Infarkt, eine Kardiomyopathie oder Speicherkrankung oder um eine Takotsubo-Kardiomyopathie (“broken heart” Syndrom handelt. Dabei verändert das Ergebnis der Herz-MRT Diagnostik in bis zu 80% die initiale Diagnose und somit auch die Therapie. Diese Diagnostik sollte möglichst früh nach dem eigentlichen Ereignis, optimalerweise innerhalb der ersten 14 Tage durchgeführt werden. Aber auch wenn sie später durchgeführt wird, hat die Herz-MRT noch eine relevante Aussagekraft und sollte in jedem Fall bei Diagnose MINOCA erfolgen.

Ist das Herz-MRT I Kardio-MRT einer Kassenleistung? Welche Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Herz-MRT Untersuchung?

Die privaten Krankenkassen (PKV) und die Beihilfe übernehmen die Kosten einer Herz-MRT Untersuchung. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernehmen leider im Regelfall nicht die Kosten einer Herz-MRT, da dies noch nicht Bestandteil des EBM-Katalogs ist.

Gibt es auch gesetzliche Krankenkassen die die Kosten einer Herz-MRT Untersuchung bei Ihnen übernehmen?

Die gute Nachricht ist JA. Allerdings nicht alle Krankenkassen mit denen wir bisher gesprochen haben, konnten sich der modernen Diagnostik anschließen. Im Rahmen meiner Kooperation und Mitarbeit in der Praxis Kardiologie Köln Süd haben wir es geschafft bereits für unsere PatientenInnen der TK, DAK, KKH, Barmer und HEK diese wertvolle Diagnostik anbieten zu können, wenn hierfür eine Indikation besteht. Dies läuft dann über die Praxis Kardiologie Köln Süd.

Was ist der Unterschied zwischen einer CT und einer MRT?

Die Herz-MRT und das Herz-CT verfolgen unterschiedliche diagnostische Ziele.

Das Herz-CT eignet sich besonders zur Darstellung der Herzkranzgefäße und zum Ausschluss relevanter Gefäßverengungen. Die Herz-MRT hingegen ermöglicht eine detaillierte Beurteilung des Herzmuskels, der Herzfunktion, der Durchblutung sowie von Entzündungen und Narbengewebe.

Ein wesentlicher Vorteil der Herz-MRT ist der Verzicht auf Röntgenstrahlung. Zudem erlaubt sie eine umfassende Gewebecharakterisierung, die mit einem CT nicht möglich ist.

Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Fragestellung ab und sollte kardiologisch entschieden werden.

Ist das MRT-Gerät sehr eng?

Die hochmodernen Geräte, die in unserer Praxis verwendet werden, haben eine sehr kurze Röhre mit weiten Öffnungen an den Enden, sodass Sie während der Untersuchung nicht eingeengt werden.

Wie gehen Sie mit Platzangst um?

Auch bei Platzangst lässt sich eine gute Lösung finden. Meist ist eine milde Beruhigung durch Medikamente (Sedierung) ausreichend. Während der Untersuchung erfolgt eine kontinuierliche Kontrolle des Herzschlages (EKG) und der Atmung (Sauerstoffsättigung). Sollte bei Ihnen eine Sedierung notwendig sein, dürfen Sie anschließend nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Zudem sollten Sie sich zu Ihrer Sicherheit nach der Untersuchung abholen lassen.

Kann auch eine Herz-MRT Untersuchung bei Vorhofflimmern durchgeführt werden?

Natürlich kann auch eine Herz-MRT Untersuchung bei Vorhofflimmern durchgeführt werden, v.a. wenn es um die Frage einer Durchblutungsstörung des Herzens geht. Bereits am Deutschen Herzzentrum Berlin haben wir gezeigt, dass die gut möglich ist und eine hohe Aussagekraft hat. Diese Daten konnten wir bereits 2013 auf dem amerikanischen Kongress für Herz-MRT Bildgebung, dem so genannten SCMR präsentieren. Danach sind noch viele Arbeiten zu diesem Thema erschienen, u.a. die folgende Arbeit. Diese Publikation zeigt sehr schön, dass die Untersuchung sicher möglich ist und eine hohe Aussagekraft hat.

Warum ist die Herz-MRT Diagnostik ein einzigartiges Untersuchungsverfahren?

Die Herz-MRT Diagnostik stellt ein fortschrittliches und nicht-invasives bildgebendes Verfahren in der Kardiologie dar, das besonders für die detaillierte Untersuchung des Herzens geeignet ist. Hier sind einige Gründe, warum diese Methode einzigartig ist:

  1. Hohe Bildqualität: Die Herz-MRT liefert hochauflösende dreidimensionale Bilder des Herzens und seiner Strukturen, wodurch selbst kleine Anomalien sichtbar gemacht werden können.
  2. Keine Strahlenbelastung: Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie (CT) oder Röntgenaufnahmen arbeitet die Herz-MRT ohne ionisierende Strahlung. Dies macht das Verfahren besonders sicher, auch für wiederholte Untersuchungen.
  3. Vielseitige Diagnosemöglichkeiten: Die Herz-MRT kann eine Vielzahl von Herzerkrankungen diagnostizieren, darunter Herzmuskelentzündungen (Myokarditis), koronare Herzerkrankungen (Durchblutungsstörungen), Herzklappenfehler und angeborene Herzfehler. Sie kann auch die Herzfunktion, Durchblutung und die Struktur der Herzmuskulatur detailliert bewerten.
  4. Diagnostik von Kardiomyopathien: Besonders bei der Diagnostik der Kardiomyopathien hat die Herz-MRT einen besonderen Stellenwert. Sie ermöglicht die genaue Beurteilung der Herzmuskelstruktur (Texturanalyse), die Identifizierung von Fibrose oder Narbengewebe und die Bewertung der Herzfunktion. Diese Informationen sind entscheidend für die Diagnose, Prognose und Therapieplanung bei PatientInnen mit Kardiomyopathien.
  5. Funktionelle Informationen: Neben statischen Bildern liefert die Herz-MRT auch funktionelle Daten. Sie kann die Bewegung und Funktion der Herzklappen, die Pumpkraft des Herzens und den Blutfluss durch die Herzgefäße darstellen.
  6. Einsatz bei unterschiedlichen Patienten: Die Herz-MRT ist prinzipiell für alle PatientInnen  geeignet, so auch bei vorhandenen Implantaten (wie Hüfte-TEP, Knie-TEP, künstlichen Herzklappen, etc) vorausgesetzt, diese sind MRT-kompatibel (was fast immer der Fall ist). Zudem ist das Verfahren auch für gesetzlich Versicherte (bei uns TK, HEK, KKH, DAK) zugänglich, was die breite Verfügbarkeit unterstreicht.
  7. Komfort für die PatientInnen: Die Untersuchung ist schmerzfrei und erfordert keine besondere Vorbereitung. Nach der Untersuchung können PatientInnen in der Regel sofort wieder ihren normalen Aktivitäten nachgehen.

Insgesamt stellt die Herz-MRT Diagnostik eine präzise, sichere und vielseitige Methode zur Untersuchung des Herzens dar, die sowohl für die Diagnose als auch für das Management verschiedener Herzerkrankungen unerlässlich ist.

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